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Fernwärme 2017 mit leichtem Rückgang

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Wiesbaden - Im Jahr 2017 haben die Betreiber von Fernwärmenetzen rund 161 Mrd. kWh Wärme zur Verfügung gestellt. Das waren 0,6 Prozent weniger als im Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt mit. Sieben Prozent der verfügbaren Wärme gingen bei der Übertragung verloren. Von den 149 Mrd. kWh, die bei den Abnehmern ankamen, wurden 35 Prozent an private Haushalte abgegeben. 31 Prozent gingen an die Industrie, 19 Prozent an Energieversorgungsunternehmen sowie 15 Prozent an sonstige Letztverbraucher, darunter auch Abnehmer im Ausland.

Im Vergleich zum Vorjahr war die Wärmeabgabe an private Haushalte somit nahezu konstant, so die Statistikbehörde weiter. Das lasse sich darauf zurückführen, dass in den Wintermonaten im Durchschnitt ähnliche Temperaturen herrschten. Im Vergleich mit dem sehr milden Winter 2014 lag die Wärmeabgabe an private Haushalte dagegen um 21 Prozent höher.

Wichtigster Energieträger: Erdgas

Wichtigster Energieträger bei der Fernwärmeerzeugung war Erdgas mit einem Anteil von 47 Prozent. Gegenüber dem Jahr 2016 (44 %) hat sich der Anteil von Erdgas damit leicht erhöht. Er liegt aber immer noch unter dem Wert von vor zehn Jahren (2007) mit 53 Prozent. Hinter Erdgas folgen Stein- und Braunkohlen mit zusammen 28 Prozent und Abfall mit 14 Prozent. Erneuerbare Energien kamen 2017 auf sieben Prozent. Seit 2007 (2 %) habe sich ihr Anteil damit mehr als verdreifacht, betont das Bundesamt.


Quelle: Newsletter energate | immo

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