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Pelletpreise erreichen Winter-Niveau

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Berlin - Die Preise für Holzpellets befinden sich derzeit auf ihrem Winter-Niveau. Wie zu dieser Jahreszeit üblich, sei der Januar-Preis im Vergleich zum Vormonat gestiegen. Der Preisanstieg betrage 1,7 Prozent im Vergleich zu Dezember 2017, teilte der Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) mit. Auch verglichen mit dem Vorjahresmonat hätten sich Holzpellets mit einem Plus von 5,5 Prozent verteuert. Laut DEPV-Daten kosteten die Presslinge bei 6 Tonnen Abnahme im Bundesschnitt 265,25 Euro je Tonne. Der Preis für 1 kWh lag demnach bei 5,31 Cent. Damit seien Pellets knapp 21 Prozent günstiger als Heizöl und rund zehn Prozent günstiger als Erdgas.

Im Jahr 2018 zahlte laut DEPV ein typischer Pelletheizer mit 6 Tonnen Jahresverbrauch gegenüber 3.000 Litern Heizöl rund 620 Euro Brennstoffkosten weniger. Die gleiche Energiemenge Erdgas sei 500 Euro teurer als Pellets gewesen. Das entspreche einem Preisvorteil der Holzpresslinge von 32 Prozent gegenüber Öl beziehungsweise 29 Prozent gegenüber Erdgas. "Gegenüber fossilen Heizsystemen haben sie rund ein Drittel an Brennstoffkosten eingespart und pro Tonne Pellets 1,5 Tonnen CO2 vermieden", kommentierte dies DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Der Heizungstausch bringe daher so viel Klimaschutz wie keine andere Maßnahme im Haushalt.

Quelle: Newsletter energate | immo

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